Pulitzer-Preisträger Daniel Etter porträtiert Kinder in Syrien

Das Schicksal der Kinder in Syrien macht sprachlos und verdient Aufmerksamkeit. Fotograf und Pulitzer-Preisträger Daniel Etter hat Kinder porträtiert, die der Krieg grausam getroffen hat. Seine Fotos zeigen Mädchen und Jungen in einem geschützten Moment, in dem sie ganz bei sich sind. Ihre Mimik und Gesten erzählen mehr als Worte. Jedes Gesicht steht für eine individuelle Geschichte und gleichzeitig für eine ganze Generation von Kindern, die Unvorstellbares erleiden musste.

Die Bilder wurden erstmalig in NRW in der Ausstellung »Die Stille nach der Katastrophe« präsentiert. Sie wurde von Leica Fotografie International (LFI) und den SOS-Kinderdörfern weltweit entwickelt. 

Daniel Etter berichtet als Fotograf und Reporter regelmäßig aus den Krisenregionen dieser Welt. Im Jahr 2016 hat er für eines seiner Fotos den Pulitzer-Preis erhalten. 2017 war Etter mit einer Leica M in Einrichtungen der SOS-Kinderdörfer im Großraum von Damaskus unterwegs, um zu veranschaulichen, wie es Mädchen und Jungen geht, die ihre Mütter, Väter oder Geschwister verloren haben. „Diese Kinder sind innerlich so sehr verwundet, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass sie je ein normales Leben führen können“, sagt Daniel Etter.

Eröffnung am Mittwoch, 10. Oktober, 18:30 Uhr
Die Ausstellung war bis 24. November im Foyer der Johanneskirche zu sehen.