Gottesdienst live Text

Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

Kunststudierende der TU Dortmund in der Johanneskirche Düsseldorf 

Fabienne Andree
Pia Drüphake
Katharina Görges
Alicia Jäger
Steffen Jopp
Olivia Malek
David Mellin
Donja Nasseri
Susanne Schütz
Sven Ullrich

Studierende des Seminars für Kunst und Kunstwissenschaft an der TU Dortmund gestalteten raumbezogene Arbeiten für die Johanneskirche.
In Zusammenarbeit mit Studierenden des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat die Johanneskirche die jungen Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, mit ihren Arbeiten im Spannungsfeld der Themen Farbe, Zeit und Raum zu agieren.
Die zehn jungen Künstlerinnen und Künstlern zeigten Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Video und Installation, die verschiedene Bereiche des Kirchraumes künstlerisch erschlossen.

Beispielsweise wurden die beiden Glaskästen auf der Orgelempore bespielt. Es gab eine kombinierte Videoarbeit mit Grafik, die Wege durch den Kirchraum zeigt, und eine mit Höhenrauschen arbeitende Arbeit, die einen Raum im Raum schuf. Außerdem wurden einige Malereien gezeigt, darunter ein Triptychon mit dem Titel „Leib“. Des weiteren gab es eine Fotoarbeit, die in ihrer Präsentationsform die Fensterform aufgriff und so den Zusammenhang zwischen dem Außen und dem Innen des Raumes herstellte. Ergänzt wurde diese Vielfalt durch eine plastische Arbeit zum Thema Hören und Gehört werden.

Donnerstag, 2. Oktober 19:00 Eröffnung
Mittwoch, 22. Oktober 19:00 Künstlergespräche
Sonntag, 26. Oktober 10:00 Themengottesdienst und Katalogpräsentation

*you only live once: Junge Menschen zeigen Ansichten vom Sterben - und vom Leben

Sterben und Tod. – Was ist das Ende? Wie sieht es aus? – Fragen, die nur schwer zu beantworten sind. Vielleicht, weil das Ende Angst macht, wie alles Unbekannte, vielleicht, weil es zu sehr mit der eigenen Existenz verbunden ist, vielleicht weil wir in einer sich schnell wandelnden Informationsgesellschaft auch neue Antworten auf unsere Haltung gegenüber Sterben und Tod entwickeln müssen.

Die Ausstellung zeigte ausgewählte Arbeiten junger Menschen, die sich künstlerisch mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben.

Eröffnung war am 4. Juli und die Ausstellung war bis 4. August 2014 zu sehen.

Ausgangspunkt für die Ausstellung ist das Kunstprojekt YOLO* (you only live once), das das interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf in diesem Jahr unter dem Titel »This is the end« ausgeschrieben hat. Damit möchte das Zentrum einen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs über Tod und Sterben leisten, besonders jungen Menschen einen Anstoß zur Entwicklung einer persönlichen, reflektierten Haltung zu den Themen geben und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Informationen zum Projekt gibt es unter:
www.uniklinik-duesseldorf.de/unternehmen/kliniken/palliativmedizin/projekte

Möglichkeit zur aktiven Teilnahme am Diskurs:
www.facebook.com/YOLOartandpalliativecare

Fotografien von Ann-Kathrin Kampmeyer

 Wie sehen obdachlose Frauen aus? Gibt es das typische »Obdachlosengesicht«? Können wir wirklich anhand eines Gesichtes unterscheiden, ob eine Frau auf der Straße lebt oder in geregelten Verhältnissen? Um sich dieser Frage zu stellen, hat die Fotografin Ann-Kathrin Kampmeyer insgesamt 26 Frauen aus geregelten und nicht geregelten Verhältnissen portraitiert.

Die Frauen im Alter von 18 bis 70 Jahren wurden unter den immer gleichen Bedingungen fotografiert. Bei den Portraits geben weder Make-up, Schmuck, Kleidung noch genaue Angaben zur Identität Aufschluss darüber, woher diese Frauen kommen. Können wir aus der Serie von 26 Portraits die 6 Frauen ausfindig machen, die obdachlos sind? Der Betrachtende wird nicht mit einer Auflösung belohnt, sondern ist aufgefordert, selbst zu entscheiden, wie die Frauen auf ihn wirken und die Ungewissheit auszuhalten.

Die Ausstellung fand im Rahmen der Benefizveranstaltung zum 10 jährigen Bestehen von ARIADNE, Notaufnahme für Frauen der Diakonie in Düsseldorf statt.

Die Bilder waren vom 8. bis 23. März in der Johanneskirche zu sehen.

Malerei

»Jan Kolata zählt mit seinem umfangreichen und differenzierten Oeuvre zu denjenigen Malern, die in hoher Konzentration und Intensität über einen langen Zeitraum hinweg nach den Bedingungen von Malerei fragen. Die Bilder zeigen dies in einem sehr materialkräftigen, fast experssiven Duktus, an der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Kolatas Bilder sind nie in einem oberflächlichen Sinne fertig, sie zeigen, wie sie gemacht werden. In ihnen treffen wir auf eine Malerei, die gleichermaßen konzeptuell wie delikat in Erscheinung tritt.« Prof. Dr. Richard Hoppe-Sailer, Ruhr-Universität Bochum

Jan Kolata hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Erich Reusch studiert. Ab 1980 sind seine großformatigen Malereien regelmäßig in nationalen und inter-nationalen Ausstellungshäusern zu sehen und er hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. Seit 2006 hat er eine Professur für Malerei an der Technischen Universität Dortmund.

Die Ausstellung wurde am 7. Februar eröffnet und lief bis Ende Februar.

Ein Themengottesdienst fand am Sonntag, 16. Februar 2014 statt.

Ein Fotoprojekt von Alexander Basta in Zusammenarbeit mit dem café pur

In Zusammenarbeit mit der Tagesstätte für Wohnungslose, »café pur«, einer Einrichtung der Diakonie Düsseldorf, hat der Fotograf Alexander Basta eine Portrait-Serie entwickelt. Gezeigt werden Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen die Tagesstätte besuchen. Dabei wurden die Menschen von Mitarbeitern der Diakonie nach ihrem ermutigenden Lebensmotto gefragt. Jedem Foto ist eine Aussage angehängt, die unterstreicht, was dem Fotografierten wichtig ist.

Die Eröffnung der Ausstellung war am Donnerstag, 28. November 2013, 19:00 Uhr in der Johanneskirche Stadtkirche. Zur Eröffnung sprachen: Pfarrer Hans Lücke (Johanneskiche Stadtkirche), Christian Heynen (café pur) und Alexander Basta

Am Sonntag, 8. Dezember 2013, 18:00 Uhr fand ein Themengottesdienst zur Ausstellung statt. Die Predigt hielt Pfarrer Dr. Uwe Vetter.

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