Gottesdienst live Text

Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

Eine künstlerische Arbeit von Daniele Franzella

Auf Einladung des Vereins Düsseldorf Palermo e.V. , der Johanneskirche Stadtkirche und mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Düsseldorf hat der Künstler Daniele Franzella ein künstlerisches Krippenprojekt speziell für die Johanneskirche konzipiert und realisiert. Der in Palermo lebende und aus einer sehr bekannten »Krippenbaufamilie« stammende Bildhauer Daniele Franzella, hat sich mit dem Thema Epiphania, Krippe - Flucht und Vertreibung – auseinandergesetzt und dies in besonderer Weise künstlerisch umgesetzt. Dabei war das Projekt ein weiterer Meilenstein in der künstlerisch-kulturellen Verknüpfung der beiden Kunst- und Kulturmetropolen Düsseldorf und Palermo. (Michael Kortländer)
Die Schirmherrschaft übernimmt der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Thomas Geisel.
Im Anschluss geht die Skulptur auf Wanderschaft und wird noch an unterschiedlichen öffentlichen Orten in der Stadt zu sehen sein.

Mittwoch, 6. Januar

19:00 Epiphanias-Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Uwe Vetter und dem Düsseldorfer Kammerchor unter Leitung von Wolfgang Abendroth
20:15 Eröffnung der Ausstellung mit einer Einführung durch Michael Kortländer

Dienstag, 26. Januar

19:00 Offener Diskurs zur Ausstellung mit Michael Kortländer

Die Ausstellung war vom 7. Januar bis 3. Februar dienstags bis samstags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr in der Johanneskirche zu sehen.

Arbeiten von Studierenden des Fachbereichs Design an der FH Düsseldorf sowie eine israelisch-iranische Gemeinschaftsarbeit

»Der zerstörte Ort« ist ein Ort jenseits seiner eigentlichen Bestimmung, ein Ort, der in seiner eigentlichen Funktion gehemmt und gestört zu sein scheint. Ein zerstörter Ort ist aber nach wie vor ein Ort, wenn auch in veränderter Form: Er ist nicht das Nichts, er ist vorhanden. Die Zerstörung definiert also eine Veränderung, eine Aktion zwischen einem Vorher und einem Nachher. Der Begriff der Zerstörung setzt so ein Wissen des ehemals originalen Zustandes voraus und kann einen möglichen neuen erahnen lassen. Die Szenarien zum Ende des Ersten und des Zweiten Weltkrieges liegen hier ebenso nahe wie einige der aktuellen Kriegsschauplätze; auch kann man sich an Zerstörungen durch Naturgewalten erinnert fühlen, an urbane Veränderungen oder zwischenmenschliche Einbrüche. Das Destruktive ist jedoch auch immer ein künstlerischer Prozess; im Zerstören materieller als auch geistiger Gegebenheiten lag und liegt immer der Kern eines Neuanfangs begründet, sowohl für das Individuum als auch für eine komplexe Gesellschaft. Die Zerstörung ist, trotz aller negativen Assoziationen, ein wesentlicher Bestandteil und eine Vorbedingung der Kultur.

Die Studierenden von Stephan Kaluza erfinden neuartige Bildlösungen im Kontext des Themas und präsentieren diese als Konzept oder Entwurf in der Johanneskirche. Außerdem präsentierten zwei iranische und zwei israelische Künstler eine Gemeinschaftsskulptur zum Thema.

Begleitend fand eine Podiumsdiskussion am 5. November um 19:30 Uhr im Foyer der Johanneskirche statt. Das Podiumsgespräch ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen zu »Der zerstörte Ort«, einem Zusammenspiel des Schauspielhauses, der Fachhochschule und Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Diakonie und der städtischen Kunstszene.

Die Ausstellung war vom 29. Oktober bis 21. November 2015 in der Johanneskirche zu sehen.

Präsentation II: Ausstellung und Auktion

Künstlerinnen und Künstler der Outsider Art aus Düsseldorf stellten vom 28. Mai bis 19. Juni in der Johanneskirche ihre Malereien aus. Im Anschluss an die Ausstellung wurden ihre Bilder zugunsten des Projekts »Neue Bäume für Düsseldorf« der Stadt Düsseldorf versteigert. Es konnte ein Betrag von 600 EUro an das Gartenamt der Stadt Düsseldorf übergeben werden,

Es stellten aus: Ella Kuhl | Brigitte Bilstein | Veronica Cichon | Elke Scheige | Elke Hens-Es Said | Christina Kühne | Gisa zur Nieden | Kirsten Binder | Jürgen Masloch | Regina Figalist | Sabine Minkwitz | Markus Hellmann | Silvia Fuchs | Werner Böhle | Bettina Ohldag | Petra Opitz | Michaela Panilas | Martine Dören | Hildegard Orlet | Martha Gehrke

Beteiligte Veranstalter sind: Malwerkstatt Talstraße | Trialog-Kultur | Katholische Seelsorge Neuss | Atelier Studio 111, Haus St. Josef

Donnerstag, 28. Mai, 18 Uhr: Ausstellungseröffnung im Rahmen der 10-Minuten-Andacht mit Pfarrer Claus Scheven
Freitag, 19. Juni, 19 Uhr: Versteigerung mit Stefan Güsgen, Coach und Deutscher Meister der Zauberkunst 

Fotografien von Tom Thum

Der 15jährige Tom Thum präsentierte in der Johanneskirche seine erste Ausstellung.
Seit mehr als drei Jahren fotografiert Tom Thum mit Begeisterung—vor allem auch Menschen. Deren Charakter zu entdecken, abzubilden und dann im Bild gebannt als Großformat an die Wand zu bringen fasziniert den Jungfotografen besonders. Entdeckungsfreude, Neugier, Interesse am Motiv und ein waches Auge sprechen aus seinen ersten Arbeiten.

Die Ausstellung war vom 1. bis 25. April in der Johanneskirche zu sehen.
Finissage am Samstag, 25. April, 17 Uhr

Wanderausstellung zum 600. Gedenktag der Verurteilung und Verbrennung von Jan Hus durch das Konstanzer Konzil.

1. - 22. Februar 2015
Die Wanderausstellung wurde konzipiert und produziert vom Hussitenmuseum in Tabór, sie wird koordiniert vom Hus-Museum Konstanz.
Das Ausstellungsprojekt in der Johanneskirche war eine Kooperation mit der Herrnhuter Brüdergemeine in Nordrhein-Westfalen.

Dienstag, 3., 10. und 17. Februar um 18 Uhr
10-Minuten-Andachten zu Hus' Anliegen
mit Pfarrerin Katharina Rühe, Herrnhuter Brüdergemeine NRW

Sonntag, 22.2. um 10 Uhr
Themengottesdienst mit Pfarrer Dr. Uwe Vetter und Pfarrerin Katharina Rühe, Herrnhuter Brüdergemeine NRW

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