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Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

Bioethische Abweichung als Grundprinzip der Paradiesgestaltung

Der in der Ukraine geborene und in Düsseldorf lebende Künstler Aljoscha präsentiert eine große raumgreifende Installation in der Johanneskirche Stadtkirche Düsseldorf. Erhaben, schwerelos, gar schwebend, leuchtend, leicht und unantastbar, utopisch, allmächtig, ja überwältigend, hoch oben, so erscheint Aljoschas Installation in der Johanneskirche in Düsseldorf. Auf Basis von Acrylfarbe, Silikon und Acrylglas kreiert Aljoscha futuristische Organismen, die über Zeit und Raum erhaben sind.

Die Ausstellung ist vom 15. Mai bis zum 4. September 2022 immer dienstags bis samstags in der Zeit von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Vernissage am Sonntag, 15. Mai um 11.30 Uhr

Nach Impulsvorträgen von Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und der Kunstwissenschaftlerin Dr. Sophie Sümmermann, Museum Kunstpalast, führt Dr. Frank Vogelsang von der Evangelischen Akademie im Rheinland mit dem Künstler Aljoscha und den beiden Referierenden ein Gespräch über das Kunstwerk und die Möglichkeiten der Kunst in Krisenzeiten.

RUACH – Atem.Wind.Geist.: Kirche als Gestaltungs- und Entfaltungsraum
Die Installation in der Johanneskirche ist Teil einer Ausstellungsreihe: Pfingsten 2022 präsentiert die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) das Kunstprojekt RUACH – Atem.Wind.Geist.
Fünf international renommierte Künstlerinnen und Künstler erhalten in ausgewählten Kirchen einen Gestaltungs- und Entfaltungsraum. Ein Experiment mit großem Potential und zugleich offenem Ausgang. Schon in diesem Herangehen spiegelt sich eine Grunderfahrung mit dem Wirken der biblischen Geistkraft RUACH: RUACH schafft Raum, setzt in Bewegung, führt aus der Enge in die Weite und macht so lebendig. Die Erfahrung inspirierender Geistkraft als Ausgangspunkt teilen Glaube und Kunst.
Diesem Experiment stellt sich auch der Künstler Aljoscha in der Düsseldorfer Johanneskirche.
Auch die anderen raumbezogenen Installationen der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellungsreihe RUACH treten in Beziehung zur Architektur der evangelischen Kirchen, sowie zu den dortigen Raumverhältnissen und Stimmungen. Das gesamte Projekt ist zu finden unter kunst.ekir.de.

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Dicht bei.

Viele Jahre lang war in der Johanneskirche in Düsseldorfs Stadtmitte bereits eine Arbeit von Lawrence Weiner zu sehen. Im Sommer 2008 musste sie – nach Rücksprache mit dem Künstler – umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten weichen. Für den umgestalteten Innenraum der Kirche stellt Weiner nun eine neue Arbeit zur Verfügung, die mit dem Kirchenraum und seinen Konnotationen in einen spannenden Dialog tritt.

Die Präsentation der Arbeit fand am Mittwoch, 26. Mai 2010 um 19 Uhr statt. Die Einführung hielt Dr. Gregor Jansen, Künstlerischer Leiter der Kunsthalle Düsseldorf.

Auch Lawrence Weiner, der Ende Mai eine Arbeit im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 eine Arbeit im Ruhrgebiet installiert und darum in Deutschland weilte, war anwesend.

Stadtpredigt zum KirchenDialogKunst-Gottesdienst am 13.06.2010

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