Innenraum der Johanneskirche

Stadtkirche

Kirche in der City ist ein Projekt an exponierter Stelle, mitten in der Stadt. In der Johanneskirche werden Angebote für Passanten und religiös Suchende gemacht. Neue Gottesdienstformen wie der Evensong und Sunday Special und Bibelkurse in einer modernen Form bieten auch kirchenfernen und neugierigen Menschen, die auf der Suche nach eigenen Formen gelebter Spiritualität sind, die Möglichkeit, neue und eigene Erfahrungen zu machen.

Willkommen

Schön, dass wir Sie begrüßen dürfen im Café im Foyer der Johanneskirche!
Häufig sind Menschen sind überrascht, wenn sie beim Betreten des Kirchenraumes zunächst ein großes, helles Foyer vorfinden: Hier sitzen Zeitungsleser, Kuchengenießer, Menschen im Gespräch.

Das moderne Café wurde im Jahr 1997 neu gestaltet. Mit geraden und klaren Formen ist es dem Berliner Designer Axel Kufus gelungen, eine offene, und dennoch gemütliche Atmosphäre zu schaffen.

Das Café im Foyer ist über den Seiteneingang problemlos mit Rollstuhl oder Kinderwagen erreichbar.

Der Förderverein Johanneskirche Stadtkirche e.V. unterstützt die Arbeit der Citykirche mit Rat und Tat, mit finanzieller und ideeller Hilfe. Wir laden Sie herzlich ein, daran Teil zu haben. Der Verein bietet seinen Mitgliedern spezielle Veranstaltungen, Gelegenheit zur Diskussion und frühzeitige Information über alle Aktivitäten der Johanneskirche.

Mitgliedsbeiträge und Spenden an den Verein sind steuerlich absetzbar. Wenn Sie uns ohne Beitritt eine Spende zukommen lassen möchten, können Sie dies gerne tun. Bitte benutzen Sie unser Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, IBAN DE67300501101004531784.
(Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte Ihren Namen und die Adresse als Verwendungszweck an.)

Herzlich willkommen in der Johanneskirche!

Nehmen Sie sich doch etwas Zeit und erkunden anhand dieses kleinen Rundgangs einige Besonderheiten unserer Kirche. Lesen Sie etwas über ihre Geschichte und das Konzept einer evangelischen Stadtkirche.

Die evangelische Johanneskirche ist eine offene Citykirche. Ihr Angebot und ihre regelmäßigen Öffnungszeiten richten sich an Menschen, die in der Stadt unterwegs sind und gerne mal wieder eine Kirche betreten möchten, seien es Neugierige, Interessierte, spirituelle Wanderer oder religiöse Menschen auf der Suche nach einem ruhigen Platz im städtischen Treiben, wo sie sich Gott ein kleines Stückchen näher fühlen können.

kanzel1Wenn Sie vom Eingang der Kirche in Richtung Apsis schauen, schraubt sich zur Linken eine Treppe zur Hochkanzel hinauf. In der ursprünglichen Kirche von 1881 stand hier eine bunt verzierte Kanzel auf einer steinernen Säule, von einem Zaun umgeben. Die Nachkriegs-Kirchengestaltung hob die Predigtkanzel in eine Schwindel erregende Höhe von fünf Metern, setzte sie auf eine ins Kirchenschiff vorspringende Mauer und umkleidete die Predigenden mit einer wuchtigen hölzernen Kassettenbrüstung. Die neue Kanzel ist dagegen ganz zurück genommen.

Die Geschichte dieses größten evangelischen Kirchengebäudes in Düsseldorf spiegelt die Veränderungen des kirchlichen Lebens in der Innenstadt wieder. Die Johanneskirche wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Ausdruck protestantischen Selbstbewusstseins erbaut. Im 2. Weltkrieg teilte sie das Schicksal der Stadt und wurde 1943 stark beschädigt. 1951 wurde sie wieder aufgebaut und im Innern völlig verändert, was unter anderem durch die Verkürzung des Kirchraums deutlich wurde.

Studenten der Uni Düsseldorf haben einen kleinen Zeppelin entwickelt, mit dem sie Filme aus der Vogelperspektive drehen können. Sein Name: Kirchenschiff. Damit haben sie alle evangelischen Kirchen Düsseldorfs von innen gefilmt. So ist auch ein Film der Johanneskirche entstanden.

Mehr Informationen unter: http://kirchenfluege.windreiter.de/johannes.html

Brought forth by the resonance of a dissonance. Dicht bei.
Hervorgebracht durch die Resonanz einer Dissonanz. Dicht bei.

Lawrence_Weiner

Geht es um Klänge? Um Emotionen? Etwas löst etwas anderes aus. Das eine reibt sich mit dem anderen. Die Konsequenz kommt aus der Reibung. Und am Ende ist alles »Dicht bei.« – also doch gar nicht so weit von einander entfernt, sondern im Gegenteil: sich nahe. So kann es Menschen miteinander ergehen, so kann der Dialog zwischen Kirche und Kunst gesehen werden, so kann es dem einzelnen in seinem Verhältnis zu Gott gehen. Viele Deutungen sind denkbar. Schön ist, dass die Begegnung mit moderner Kunst in einem Kirchenraum etwas auslöst, das Fragen aufwirft, nicht immer gleich die Antwort parat hat und die Gedanken beflügelt.


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