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Wolfgang AbendrothTrotz – oder wegen – seiner Jugend gilt der Mittdreißiger Wolfgang Abendroth, seit inzwischen nahezu 10 Jahren Kantor und Organist an der Johanneskirche Düsseldorf, als inspirierender Motor des musikalischen Lebens dieser nicht nur buchstäblich offensten Kirche der Stadt: Immer wieder macht der »Chorbändiger mit der wilden Mähne« durch qualitätsvolle Aufführungen, mustergültige Interpretationen und ausgefallene Projekte von sich reden, als Dirigent, als Organist, als Cembalist oder Pianist – und alles betreibt er mit dem »Feuer der Eindringlichkeit« (Wolfram Goertz, RHEINISCHE POST).

1978 in Osnabrück geboren, studierte Abendroth Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Köln, unter anderem Orgel bei Prof. Gerhard Luchterhandt und Prof. Johannes Geffert. Seine Ausbildung wurde ergänzt durch Meisterkurse bei Jane Parker-Smith, Daniel Roth und Harald Vogel.

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Der gebürtige Chilene begann seine künstlerische Ausbildung am Lyrischen Workshop für junge Talente in Concepción (Chile). Während seiner Ausbildung wirkte er im Madrigalisten Kammerchor der Metropolitanischen Universität und sang Soli in verschiedenen Konzerten und Opernproduktionen in Chile, Argentinien und Brasilien.

2007 debütierte er in der Staatsoper von Santiago de Chile als Heraldo in „Don Carlo“. Ein Jahr später begann Patricio Arroyo sein Studium an der Musikhochschule Lübeck bei Michael Gehrke. Neben zahlreichen Bachkantaten, Haydns Schöpfung und Rossinis „Petit messe solennelle“, sang er als Chormitglied unter der Leitung von Rolf Beck. Weitere Engagements führten ihn nach Japan und Korea. Zudem war er als Antonio in „The Tempest“ und als Ferrando in „Così fan Tutte“ zu hören. Seit Mai 2010 ist der Ensemblemitglied des Theater Aachen.

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Natalie Clein, geboren 1977, begann ihr Studium am Royal College of Music, wo sie ein „Queen Elisabeth the Queen Mother“-Stipendium erhielt, und studierte dann von 1997-2001 bei Heinrich Schiff in Wien. Nachdem sie 1994 den „Young Musician of the Year“-Wettbewerb der BBC für sich entschieden hatte, gewann sie im selben Jahr den Eurovisionswettbewerb für junge Musiker in Warschau.

Ihr Konzertdebüt gab sie bei den BBC Proms im August 1997 mit dem C-Dur Cellokonzert von Haydn unter Sir Roger Norrington mit dem National Youth Orchestra of Great Britain. Seitdem verlief ihre Konzertkarriere immer steiler: Sie spielte in den bedeutenden Konzerthäusern Großbritanniens wie der Royal Festival Hall, der Barbican Hall, der Bridgewater Hall oder der Symphony Hall in Birmingham. Sie spielte als Solistin mit den meisten größeren Orchestern des Vereinigten Königreiches.

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David Cohen ist einer der erfolgreichsten Cellisten seiner Generation in Europa. Er wurde1980 in einer Musikerfamilie im belgischen Tournai geboren und studierte zuerst am Conservatoire Royal de Bruxelles. Dank eines Stipendium der Menuhin-Stiftung setzte er 1994 die Ausbildung an der Yehudi Menuhin School fort und vervollständigte sein Studium an der Guildhall School of Music and Drama in der Klasse von Oleg Kogan. Dort erhielt er mit der Gold-Medaille die größte Auszeichnung dieser Institution – unter seinen Vorgängern waren Jacqueline du Pré und Bryn Terfel.

David gewann mehr als 25 Preise und Auszeichnungen, darunter den Spezial-Preis beim Internationalen Cello-Wettbewerb in Genf (2001), den Preis der Solti-Stiftung (2003), den Preis des Borletti-Buitoni Trust (2004) oder die Octave de Musique für das besten Klassik-Album (2004).

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Die Sopranistin Erica Eloff fand in Großbritannien zunächst mit ihrer Rolle als Fiordiligi (Così fan tutte) an der British Youth Opera und anschließend mit ihrer Arbeit für die Garsington Opera erste Beachtung. Seitdem interpretierte sie die Erste Dame und die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Violetta (La Traviata) sowie Belinda (Dido & Aeneas).

Vor dem Verlassen Südafrikas im Jahr 2003, wo sie geboren wurde, aufwuchs und ihre musikalische Ausbildung genoss, war sie in den Rollen der Barbarina (Le Nozze di Figaro), Despina (Cosi fan tutte), Adèle (Die Fledermaus) und Adina (L’elisir d’Amore) zu erleben. Als Konzertsängerin interpretierte Erica Eloff die meisten Hauptwerke des Chor-Repertoires ebenso wie unbekanntere Werke, die ihr ganz besonders am Herzen liegen, insbesondere das Te Deum von Dvorak und das Requiem des südafrikanischen Komponisten Martin Watt.

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Sebastian Klein wurde in Freudenberg/Westfalen geboren. Nach dem Abitur studierte er Evangelische Kirchenmusik (A-Examen) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und ist seit Sommer 2003 Kantor an der Neanderkirche in Düsseldorf. Ab Herbst 2003 begann Sebastian Klein sein Studium im Hauptfach Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule bei Prof. Werner Lechte und Martin Ackermann. Im Sommer 2008 erhielt er die Zulassung, im Aufbaustudiengang Konzertexamen seine Ausbildung bei Boris Statsenko zu komplettieren.

Im Juni 2011 beendete er dieses Studium erfolgreich. Sebastian Klein ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Siegen. Er trat u. a. in der Thomaskirche Leipzig, der Frauenkirche Dresden, der Tonhalle Düsseldorf, der Kölner Philharmonie und im Rahmen des Rheingau-Musikfestivals auf. Im Jahr 2008 sang er unter der Leitung von Prof. Helmuth Rilling.

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Der Tenor Henning Klocke begann seine sängerische Ausbildung am Hamburger Konservatorium bei Mark Bruce. Es folgte ein Gesangsstudium bei Professor Monika Bürgener an der Musikhochschule Würzburg, welches er mit Auszeichnung abschloss.

Ergänzende Studien führten ihn zu Scot Weir, Christoph Prégardien und Barbara Schlick. Henning Klocke ist ein gefragter Interpret bei vielen internationalen Festspielen (Arolser Barockfestspiele, Festa da Música Lissabon, Fränkischer Sommer, Münchener Biennale, La folle Journée, Heidelberger Frühling, Bachwoche Ansbach, Shanghai Spring, Oktogonale Hamburg, Varaždin Baroque Evenings) und wirkte bei zahlreichen CD-, Fernseh- und Rundfunkeinspielungen mit. Sein Operndebüt gab er mit der Hauptrolle des Ruggiero in der Oper "La liberatione di Ruggiero" von Francesca Caccini im Münchener Staatstheater am Gärtnerplatz.

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Natacha Kudritskaya erhielt ihren ersten Unterricht im Alter von 7 Jahren. Ihrer Schulzeit an der stark musikorientierten Lysenko-Schule in Kiev folgte ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie in den Klassen von Irina Barinova und Igor Riabov.

Von 2003 bis 2007 studierte sie an der Pariser Musikhochschule (CNSMDP) bei Alain Planès und erhielt höchste Auszeichnungen für ihr Diplom-Recital. Sie vervollkommnete daraufhin ihr Spiel durch ein Aufbaustudium bei Jacques Rouvier in Paris sowie bei Stefan Vladar an der Universität für Musik in Wien. Gleichfalls zu ihren Lehrern und Ratgebern zählten Dmitri Bashkirov, Elisabeth Leonskaja, Christoph Eschenbach, Jean-Claude Pennetier und Claudio Martinez-Menher. In den Jahren 2008 und 2009 wurde Natacha Kudritskaya gleichzeitig durch die Stiftung der Adami, die Stiftung Groupe Banque Populaire und ein Stipendium des Mécénat Musicale der Société Générale gefördert.

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In Witten an der Ruhr geboren, erhielt die Altistin Dagmar Linde frühzeitig eine umfassende musikalische Ausbildung. Intensive Chorarbeit schloss sich in verschiedenen Kammer- und Oratorienchören an, verbunden mit vielen Konzerten und Chorwettbewerben im europäischen In- und Ausland. Singen wurde zum Lebensmittelpunkt.

Es folgten Studien in Gesang und Kirchenmusik in Düsseldorf und Frankfurt. Privat arbeitete sie weiter in Detmold mit Heiner Eckels und Dieter Müller, Düren. In Meisterkursen u.a. bei Julia Hamari, Agnes Giebel, Kurt Widmer und Helmut Rilling vervollständigte die Altistin aus dem Ruhrgebiet ihre Ausbildung. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst alle Epochen der Musikgeschichte, der Schwerpunkt liegt im Lied- und Oratorienfach. Dagmar Linde ist Finalistin beim „Podium Junger Gesangssolisten des Verbands deutscher Konzertchöre“.

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Nach seinem Abschluss an der Musikakademie in Podgorica und dem Magister an der Fakultät der Musikalischen Künste in Belgrad setzte der aus Slowenien stammende Kontrabassist Zoran Marković seine Studien bei namhaften Pädagogen in Musikstädten wie Venedig, Cremona, München und Salzburg fort.

Während dieser Zeit wurden ihm zahlreiche Preise bei Wettbewerben im In- und Ausland zugesprochen. Als Mitglied des Philharmonischen Kammer-Streichorchesters Slowenien erhielt er 1999 den renommierten Prešeren Fund-Preis, 2004 den Oton Župančič-Preis und 2006 den Julij Betetto-Preis. Marković konzertierte in Slowenien und auswärts als Solist, mit Sinfonieorchestern und in Kammermusik-Ensembles. Er trat u.a. mit dem Philharmonischen Orchester Slowenien, dem Philharmonischen Orchester Belgrad und dem RTV Sinfonieorchester Slowenien auf.

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Vladimir Mendelssohn wurde in Bukarest geboren und wuchs in einer Familie mit langer musikalischer Tradition auf. Er folgte seinem schicksalhaften Namen und studierte Viola und Komposition. Nach Beendigung seines Studiums verfolgte er eine Karriere als Solist und Kammermusiker, die ihn weltweit reisen ließ.

Folgen Sie Vladimir Mendelssohn auf seiner Reise durch die Konzertorte der ganzen Welt – z.B. in die USA: New York Carnegie Hall, Washington, Chicago, Boston, Miami, Atlanta. Oder nach Frankreich: Paris Theatre des Champs Elysées, Salle Gaveau, Cité de la Musique, Nizza, Prades beim Casals Festival, Montpellier beim Festival von Radio France, Belgien: Brüssel (Palais des Beaux Arts), Antwerpen. Weitere Stationen: Deutschland: Berlin (Berliner Philharmonie), München (Herkulessaal), Leipzig (Gewandhaus), Hamburg, Dresden.

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Marcelo Nisinman, 1970 in Buenos Aires, Argentinien, geboren, ist ein international geschätzter Komponist und Bandoneon-Solist. Gegenwärtig wohnhaft in Basel, Schweiz, nimmt er aktiv am Leben der internationalen Musik- und Tango-Szene teil. Bandoneon studierte er bei Julio Pane, Kontrapunkt und Harmonielehre bei Guillermo Graetzer (Schüler von Paul Hindemith) in Buenos Aires. Nisinman hat auch das Komposition Studium bei Detlev Müller-Siemens in Basel absolviert.

Marcelo Nisinmans Musik beinhaltet ein neues, weit gefächertes und originelles Spektrum, das seinen Ursprung, wie sollte es anders sein, in Buenos Aires hat. Sein gegenwärtiger Musikstil, der intensiv durch seine persönlichen Erfahrungen geprägt ist, bringt vielschichtige Variationen verschiedenster Kunstsituationen und bricht auf eine eigene und provokative Art mit den traditionellen “Regeln” der sogenannten "Musica Porteña".

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Daniel Rowland wurde 1972 in London geboren, wuchs in den Niederlanden auf und studierte bei Davina van Wely und Viktor Liberman in Amsterdam und bei Igor Oistrach in Brüssel. Weiterhin arbeitete er intensiv mit Hermann Krebbers, Ruggiero Ricci und Ivry Gitlis.

Nach mehreren internationalen Preisen wie dem Brahmspreis der Brahms-Gesellschaft Baden Baden und dem Gewinn des prestigeträchtigen Oscar Back-Wettbewerbs im Concertgebouw Amsterdam begann eine ereignisreiche internationale Karriere als Solist, Kammermusiker, Künstlerischer Leiter und Lehrer. Sein Konzertdebüt gab er mit dem Tschaikowsky-Violinkonzert im Concertgebouw in Amsterdam. Als Solist trat Rowland u.a. in der Carnegie Hall in New York, der Royal Albert Hall in London, in St. Petersburg, Kapstadt und Lissabon auf. Dabei spielte er mit so berühmten Dirigenten wie Andrei Boreiko, Viktor Liberman, Heinz Holliger und Jaap van Zweden.

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Rolf A. Scheider studierte Gesang an der Folkwang Hochschule in Essen und an der Musikhochschule Köln bei Prof. Ingeborg Most. Nachhaltig geprägt hat ihn die Arbeit mit Cornelius Reid, New York/USA und Carol Bagott-Forte/Canada.

Seit Jahren ist Rolf A. Scheider Gast an zahlreichen Theatern im In- und Ausland tätig. Stellvertretend sind hier genannt: Erfurt, Bielefeld, Münster, Hagen, Aachen, Opera Zuid/NL, etc. für Partien wie: Landgraf Hermann/Tannhäuser Kaspar/Freischütz, Frank Maurrant/Street Scene, Figaro/Nozze di Figaro, Peter Besenbinder/Hänsel und Gretel, Jupiter/Orpheus in der Unterwelt, Zaccarias/Nabucco, Faninal/Rosenkavalier etc. Im Konzertfach hat er alle wichtigen Partien seines Fachs gesungen mit Schwerpunkten bei Beethoven, Brahms, Mendelssohn, Dvorak und nach wie vor und immer wieder Johann Sebastian Bach.

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Francesco Sica wurde 1985 in einer Musikerfamilie in Catania, Italien geboren. Im Alter von acht Jahre begann er das Violin-Studium mit Prof. Vito Imperato. 2003 schloss er sein Studium am Konservatiorium Vincenzo Bellini in Catania mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Felice Cusano an der Musikschule in Fiesole-Firenze. Francesco ist Gewinner verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderem von “Città di Vittorio Veneto” 2007, des 1. Preises beim Internationalen Wettbewerb “Campochiaro” in Pedara im Fach Violine Solo und Kammermusik (2004 und 2006) sowie des 1. Preises beim “Concorso A.M.A. Calabria" (2005).

Zahlreiche Meisterkurse ergänzen die Ausbildung des Geigers, so u.a. bei Stefano Pagliani, Daniel Rowland, Stephan Milenkovich, Sergey Girshenko, Menahem Pressler, Ralf Gothoni, Eberald Feltz, Valentin Erben, Niklas Schmidt und bei Ivry Gitlis.

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Joël Waterman erhielt zunächst Geigenunterricht von seinem Vater und setzte seine Studien anschließend bei dem Geigenpädagogen Coosje Wijzenbeek in Hilversum, Holland, fort. 1993 nahm er sein Viola-Studium am Konservatorium Amsterdam bei Marjolein Dispa auf und schloss dieses 2001 mit „magna cum laude“ ab. Er nahm Meisterkurse bei Thomas Riebl und Rostislav Dubinsky (Borodin Quartet). Die Indiana University, Bloomington, verlieh ihm 1994 den „Kreisler Award“.

Seit 1995 ist Joël Waterman regelmäßig Gast beim Royal Concertgebouw Orchestra und darüber hinaus ein gefragter Kammermusiker. Er steht international mit Musikern wie Paolo Giacometti, Janine Jansen, Paul Meyer, Mischa Maisky, Christian Poltéra und Rainer Honeck auf der Bühne. Waterman ist Mitglied des Ensemble Cameleon Amsterdam und des Utrecht String Quartet.

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Karolina Weltrowska wurde 1984 in Polen geboren. Mit 7 Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht. Sie studierte bei Miroslaw Lawrynowicz an der F. Chopin Musikakademie in Warschau und zur Zeit ist sie Studentin in der Solistenklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Priya Mitchell. Von 2005 bis 2007 war sie mit ihrem Quartett Mitglied der European Chamber Musik Academy (ECMA), wo sie u.a. von Hatto Beyerle unterrichtet wurde.

In Polen war sie Preisträgerin bei diversen nationalen Wettbewerben und trat darüber hinaus als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf. Als Mitglied ihres Quartetts gewann sie erste Preise bei den internationalen Kammermusikwettbewerben in Heerlen (Holland, 2001), in Sondershausen (Deutschland, 2002) und im Jahr 2008 beim Internationalen Joseph Joachim Kammermusikwettbewerb in Weimar.

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Die Johanneskantorei ist Chor der Johanneskirche und besteht aus ca. 90 Sängern und Sängerinnen, die Freude an geistlicher Musik haben. Sie erarbeitet anspruchsvolle Chorliteratur von der Renaissance bis zur Gegenwart.


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